Into the Beat - Dein Herz tanzt

Filmplakat: Into the Beat - Dein Herz tanzt

Der Tanzfilm INTO THE BEAT von Regisseur Stefan Westerwelle handelt von der Ballett-orientierten Katja, die im Laufe des Films das Hip-Hop-Tanzen entdeckt. Im „Battleland“ lernt sie sich selbst, Marlon, einen begeisterten Hip-Hop-Tänzer und viele andere neue Freunde kennen. Ihre neue Leidenschaft stellt sie jedoch vor familiäre Konflikte, unter anderem die Beziehung zu ihrem Vater, da das Ballett eine weitreichende Tradition in ihrer Familie hat. Die Handlung verläuft zunächst wie ein klassischer Tanzfilm. Zwei Jugendliche leben in unterschiedlichen Welten und natürlich taucht schon bald ein Konflikt mit den Eltern auf. Im Gegensatz zu anderen Tanzfilmen bietet INTO THE BEAT jedoch mehr als nur rivalisierende Tanzstile. Der Jugendfilm zeichnet sich durch seine authentischen und lebensnahen Beziehungen, besonders zwischen den beiden Hauptcharakteren Katja und Marlon und die emotionale Vater-Tochter-Beziehung aus. Der Kontrast zwischen den unterschiedlichen Welten findet sich in den Figuren wieder. Katja ist sehr familiär und opfert sich für ihre Familie auf. Marlon hat schon früh gelernt, sich alleine durchzuschlagen. Die Kostüme der zwei verschiedenen (Tanz)Welten bestärken diesen Kontrast. Im Laufe des Films zeigt sich aber auch, wie gut sich die Einflüsse aus beiden Welten ergänzen können. Besonders positiv auffällig ist die tanzliche Umsetzung der beiden Tanzstile Hip Hop und Ballett. Der Tanz wird unterstützt durch sehr mitreißende und passende Musik, die als wesentliches Element des Films die Handlung ergänzt und zur Gefühlsentwicklung bei den Zuschauern beiträgt. Auch die Kamera lässt sich sehr einfühlsam auf die Figuren ein und setzt die Gefühlswelt der Figuren bildlich um, sodass der Zuschauer sich ins Geschehen eingebunden fühlt. Die Verwendung von verschiedenen Kameraperspektiven trägt zu einem abwechslungsreichen und spannenden Filmerlebnis bei. Wir empfehlen den Film ab 11 Jahren, da sowohl für die jüngeren als auch für die älteren Jugendlichen Themen vorhanden sind, in die sie sich hineinversetzen können. Der Film ist darüber hinaus für eine große Altersspanne geeignet. In INTO THE BEAT geht es um mehr als nur das Tanzen. Der Film ermutigt den Zuschauer, auch seine Träume zu verwirklichen und neue Wege zu gehen.

bunt
authentisch
kontrastreich
rhythmisch
gefühlvoll

Gattung:Coming-of-Age
Regie:Stefan Westerwelle
Darsteller:Alexandra Pfeifer; Yalany Marschner; Ina Geraldine Guy; Trystan Pütter; Helen Schneider
Drehbuch:Stefan Westerwelle; Hannah Schweier
Kamera:Martin Schlecht
Schnitt:Valesca Peters
Musik:Philipp Fabian Kölmel
Länge:98 Minuten
Kinostart:16.07.2020
Verleih:Wild Bunch
FSK:0
Förderer:FFA; FFF Bayern; FFHSH; Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; MDM; Der besondere Kinderfilm
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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