Kriterien

Jeder Film ist anders. Manche sind spannend, manche lustig, manche anstrengend. Aber wann ist ein Film ein „guter“ Film? Um das herauszufinden,diskutieren und entwickeln die JUGEND FILMJURYs Bewertungskriterien, die ihnen bei der Bewertung von Filmen wichtig sind.

Wenn die JUGEND FILMJURY einen Film beurteilt, dann hat dieser schon einen langen Weg hinter sich gebracht. Von der ersten Drehbuchidee über die Besetzung mit den Schauspielern bis hin zum eigentlichen Filmdreh am Set und der Fertigstellung durch das ganze Team vor und hinter der Kamera – Filmemachen ist eine komplexe und anstrengende Arbeit. 

Um einen Film richtig und angemessen zu beurteilen, gibt es Bewertungskriterien, an denen sich die einzelnen JUGEND FILMJURYS orientieren können. Diese Kriterien sorgen für einen ganz wichtigen Bewertungs-Grundsatz: „Objektivität“. Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack. Ein Jury-Mitglied mag keine Komödien, ein anderer mag keine Animationsfilme. Doch „objektiv“ einen Film zu bewerten, heißt, darauf zu achten, dass der eigene Geschmack nicht wichtiger ist als die sachliche Diskussion. Am Ende einer Diskussion entscheidet die Mehrheit über eine Empfehlung. Getragen wird diese Entscheidung dann aber von der ganzen Jury-Gruppe. 

Entscheidend ist immer, ob der einzelne Film innerhalb seiner Gattung (zum Beispiel Dokumentarfilm. Spielfilm, Animationsfilm) und des Genres (zum Beispiel Komödie, Action, Abenteuer, Drama, Literaturverfilmung) die Jury überzeugen kann. Worum geht es in dem Film? Hat der Film eine Botschaft? Wie hat er sie vermittelt? Hat der Filme schöne und tolle Bilder? Sind die Schauspieler gut? Die Witze lustig? Die Geschichte spannend? Wem genau würde die Jury den Film empfehlen? Ist der Filme schon für kleine Zuschauer geeignet oder doch ein wenig komplizierter und somit eher etwas für Jugendliche?

Bewertet werden die Kinofilme und DVD Premieren, die für Euch (5 bis 14-Jährige) gemacht wurden. Jede Jury bewertet jährlich ca. fünf Filme.