Filmplakat: Heidi

Heidi

Da Tante Dete in Frankfurt eine neue Stelle antritt, wird Heidi von ihr in die Berge zum Großvater gebracht. Der Alm-Öhi ist sehr verschlossen und wirkt fast bedrohlich, aber Heidi bringt Freude und Glück ins Haus. Von Anfang an genießt sie das Leben in den Bergen und liebt die Tage mit dem Geißen-Peter auf der Alm beim Ziegenhüten. Doch dann holt ihre Tante sie nach Frankfurt, wo sie bei einer reichen Familie wohnen soll, um für die gelähmte Tochter des Hauses eine Freundin zu sein. Heidi freundet sich schnell mit Klara an, lernt lesen und schreiben und gibt sich auch sonst viel Mühe. Aber sie fühlt sich in der Stadt nicht wohl und sehnt sich nach den Bergen… Der Film beschreibt sehr gut die Gegensätze von der Weite der Berge und den engen Gassen Frankfurts, der bescheidenen Hütte des Alm-Öhis und der gewaltigen Stadtvilla. Klara darf nicht aus dem „goldenen Käfig“ heraus, doch Heidi öffnet ihr die Tür und zeigt ihr den Weg nach draußen…Im Film taucht mehrmals ein Adler auf, das Symbol für Freiheit. Heidi steht für diese Freiheit, für Glück und für Fröhlichkeit. In ihrer Nähe verändert sich vieles und die Menschen lernen das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen. Der Film ist nicht spannend, da die Geschichte von Heidi so berühmt ist und sie fast jeder kennt. Aber das ist nicht schlimm, denn der Film ist sehr berührend und gefühlvoll erzählt. Es kommt auf etwas anderes an: Heidi verändert durch ihr bloßes Dasein ihre Umwelt und die Menschen. Wir empfehlen diesen Film für alle großen und kleinen Kinder ab 8 Jahren. Alle Adler dieser Welt, fliegt ins Kino!

lustig
berührend
fröhlich
realistisch
gefühlvoll

Eure Wertung
mit 14 Stimmen


Gattung:Abenteuer
Regie:Alain Gsponer
Darsteller:Anuk Steffen; Bruno Ganz; Quirin Agrippi; Isabelle Ottmann; Katharina Schüttler; Anna Schinz; Hannelore Hoger; Jella Haase; Peter Lohmeyer; Maxim Mehmet
Drehbuch:Petra Volpe
Buchvorlage:Johanna Spyri
Kamera:Matthias Fleischer
Schnitt:Michael Schaerer
Musik:Niki Reiser
Länge:111 Minuten
Kinostart:10.12.2015
VÖ-Datum:26.05.2016
Verleih:Studiocanal
FSK:0
Förderer:Mitteldeutsche Medienförderung; FilmFernsehFonds Bayern; DFFF - Deutscher Filmförderfonds; FFA - Filmförderungsanstalt
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
Webseite:studiocanal.de
FBW Website:fbw-filmbewertung.com
FSK Website:fsk.de;

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