Das schweigende Klassenzimmer

Filmplakat: Das schweigende Klassenzimmer

Für uns heutzutage ist eine Schweigeminute für Opfer eines Krieges vollkommen normal. Doch als eine Abitur-Klasse 1956 in der DDR wegen der Gefallenen des Ungarischen Volksaufstandes im Unterricht eine Schweigeminute einlegt, eskaliert die Situation sehr schnell und die Klasse bekommt deswegen große Probleme. Werden die Schüler und Schülerinnen trotzdem ihren Schulabschluss schaffen? Der Film ist ein historisches Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Die spannende und ernste Geschichte handelt von Zusammenhalt und Verrat, Protest und Erpressung und zeigt eindrucksvoll, wie schwierig es sein kann, sich einer staatlichen Übermacht zu widersetzen. Man bekommt einen realistischen Einblick in die 50er Jahre während der Teilung Deutschlands. Auch in der kommunistischen DDR ist die Vergangenheit der Nazizeit überall noch gegenwärtig. Aufgefallen ist uns auch, dass die Frauen noch wenig zu sagen hatten. Alle Schauspielerinnen und Schauspieler haben uns ebenso überzeugt wie der gelungene Soundtrack. Durch die stimmigen Kostüme und Drehorte und die liebevolle, bis ins Detail passende 50er Jahre Ausstattung konnten wir uns gut in die damalige Zeit hineinversetzen. Wir empfehlen den Film allen Jugendlichen ab 13 Jahren, die sich für Geschichte und Politik interessieren. Nach dem Film will man noch mehr über diese Zeit erfahren.

schauspielerisch
mitreißend
wichtig
berührend
realistisch

Eure Wertung
mit 3 Stimmen


Gattung:Drama
Regie:Lars Kraume
Darsteller:Leonard Scheicher; Anna Lena Klenke; Carina N. Wiese; Ronald Zehrfeld; Tom Gramenz; Jonas Dassler; Isaiah Michalski; Florian Lukas
Drehbuch:Lars Kraume
Buchvorlage:Dietrich Garstka
Kamera:Jens Harant
Schnitt:Barbara Gies
Musik:Christoph Kaiser; Julian Maas
Länge:111 Minuten
Kinostart:01.03.2018
Verleih:Studiocanal
FSK:12
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FBW Website:und das sagen die Erwachsenen
FSK Website:fsk.de;

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