Iron Boy

Filmplakat: Iron Boy

Christophe hat eine seltene und schlimme Krankheit: Er kann sich nicht aufrecht halten und kippt immer wieder plötzlich um. Das beeinträchtigt seinen Schulalltag und sein Leben mit seiner Familie auf einem Bauernhof in Frankreich sehr, denn er muss ein spezielles Korsett tragen. Nach Konflikten mit seinem Vater entdeckt er seine Begabung für das Orgelspielen und bekommt Unterricht vom Organisten der örtlichen Kirche. Wird ihm das Orgelspielen helfen, mit seiner Einschränkung klarzukommen und sich wieder mit seinem Vater zu versöhnen?

Dieser besondere und spannende Coming-of-Age Animationsfilm ist kein Standardfilm. Er handelt auch von der ersten Liebe, es geht um Diskriminierung und um Geldprobleme in einer Familie und darum, wie man es schaffen kann sein Rückgrat zu stärken und widerstandsfähig zu sein. Der aquarellartige Stil und die Farbgebung der Animation waren sehr schön und außergewöhnlich. Der Soundtrack hat uns sehr gut gefallen, denn es gibt zum einen die schwere kirchliche Orgelmusik und zum anderen die leichten französischen Popsongs vom Ende der 80er Jahre, die Zeit, in der der Film spielt.

Wir empfehlen den Film ab 8 Jahren, weil man vorher noch nicht alle Problematiken, die im Film Thema sind, versteht. Er ist aber auch für Jugendliche und Erwachsene absolut sehenswert.

» Empfohlen von der BJF-Jugend Filmjury Frankfurt

tricktechnisch
musikalisch
emotional
realistisch
gesellschaftsrelevant
Gattung:Animationsfilm
Regie:Louis Clichy
Drehbuch:Franck Salomé; Louis Clichy
Schnitt:Vincent Tricon
Länge:90 Minuten
Kinostart:21.01.2027
Verleih:Neue Visionen
Elterninfos:Altersempfehlung der JFJ: Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die BJF-Jugend Filmjury Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die mit Kindern und Jugendlichen besetzten Jurys Hinweise, ab wann ein Film aus ihrer Sicht für das junge Publikum geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.

FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG).

FSK Website:fsk.de;

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