What Will I Become?

Filmplakat: What Will I Become?

Der Film WHAT WILL I BECOME ist Teil eines kuratierten Programmes. Er wurde von der Jugendjury der Filmkunstmesse Leipzig (FKM) 2026, bestehend aus drei Mitgliedern des Netzwerks der BJF-Jugend Filmjury, als einer der drei relevantesten Filme der Messe ausgewählt und vorgestellt. Die Bewertung wurde von Alma Schilder (18), Queena (17) und Hannah Everitt (19) verfasst. The English version of this text can be found below.

Eine Decke, ein paar Kissen, eine Höhle.

In WHAT WILL I BECOME? bauen Lexie und Logan einen Ort, in dem wir geschützt vor der Gesellschaft ehrlich und verletzlich sein können. Der Film endet nicht nach dem Abspann, der Schutzraum wird aus dem Kino hinaus in die Welt getragen. Ein Raum, der für alle Platz hat; auch für die, die nicht mehr da sind. Ihnen wird ein besonderer Platz gewidmet.

Jede Geschichte bekommt ihre eigene Form, ihre eigene Stimme, die uns alle aufhorchen lässt. Wer waren sie? Und wer wollten sie sein?

Es wurde so lange über sie erzählt, nun fangen sie an, von sich zu erzählen. Endlich bekommen wir die Möglichkeit, ihre wirklichen Geschichten und wirklichen Probleme zu sehen. Für uns ist es unglaublich wichtig, junge Filmschaffende zu unterstützen. Wir als Gesamtgesellschaft haben Transmenschen wiederholt im Stich gelassen. Es macht wütend, dass die Menschen, die der Welt nur Liebe schenken, so viel Hass zurückbekommen. Dass ein Mensch sich nichts zuschulden kommen lässt und trotzdem mit aller Härte verurteilt wird. In dieser Wut werden wir nicht allein gelassen, Lexie und Logan schaffen es auf unerklärliche Weise, uns zu besänftigen und uns Hoffnung zu geben.

Nun ist es an der Zeit Filmen wie WHAT WILL I BECOME? eine Leinwand zu geben. Auch wenn wir alle andere Lebensgeschichten haben, bleibt die zentrale Frage: What will I become? Akzeptanz ist ein menschliches Bedürfnis. Ein Film, der seit es ihn gibt, die unterschiedlichsten Menschen berührt, die sich mit viel Leidenschaft dafür einsetzen, dass er noch so viel mehr Menschen berühren kann – so auch wir.

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The film WHAT WILL I BECOME is part of a curated programme. It was selected and presented by the Youth Jury of the Filmkunstmesse Leipzig (FKM) 2026, consisting of three members of the BJF Youth Film Jury network, as one of the three most relevant films of the festival. The review was written by Alma Schilder (18), Queena (17) and Hannah Everitt (19).

A blanket, a few pillows a fort.

In WHAT WILL I BECOME? Lexie and Logan create a space, where we can be honest and vulnerable, sheltered from societys cruelty. The film doesn’t end with the credits, the safe space is carried out of the cinema and grows with every person that steps inside of it. A space for everyone, even those who are no longer with us.

Every story has its own voice and finally we get to listen. Who where they and who did they want to become?

For far too long others have told their stories, now they start telling the stories themselves. Finally, we get the opportunity to hear their true stories and see the actual struggles. For us it’s incredibly important to support young filmmakers. Our society has abandoned trans people again and again. It enrages us that people who offer nothing but love are met with so much hatred – that someone who has done nothing wrong is condemned with such cruelty. Miraculously Lexie and Logan manage to guide us through this anger and give us hope.

It’s time to put films like WHAT WILL I BECOME? on the big screen. However different our backgrounds, one question unites us all: what will I become? To feel accepted is a human need. This is a film that moves everyone who sees it. So many people are fighting passionately for it to be recognized. We are one of them.

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Lexie Bean; Logan Rozos
Drehbuch:Lexie Bean; Logan Rozos
Kamera:Fletcher Wolfe
Schnitt:Miles Hill
Musik:Perigee Vitz-Wong
Länge:88 Minuten
Elterninfos:Altersempfehlung der JFJ: Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die BJF-Jugend Filmjury Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die mit Kindern und Jugendlichen besetzten Jurys Hinweise, ab wann ein Film aus ihrer Sicht für das junge Publikum geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.

FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG).

FSK Website:fsk.de;

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