Tito, der Professor und die Aliens

Filmplakat: Tito, der Professor und die Aliens

Der Kinderfantasyfilm TITO, DER PROFESSOR UND DIE ALIENS erzählt in einer Mischung aus Realität und Übernatürlichem die Geschichte von den Waisenkindern Tito und Anita. Nach dem Tod ihres Vaters reisen die beiden Kinder aus Italien zu ihrem verschrobenen, einsiedlerischen Onkel nach Nevada/USA. Der Onkel, der als Wissenschaftler für den Militärstützpunkt Area 51 arbeitet, und versucht Signale aus dem Weltraum von anderem Lebewesen aufzunehmen, tut sich anfangs damit schwer sich auf die Kinder einzulassen. Aber auch für den siebenjährigen Tito und die sechszehnjährige Anita ist die einsame Wissenschaftsstation nicht das, was sie sich erhofft haben, denn hier lebt der Onkel seit dem Tod seiner Frau bisher alleine und hat sich von der Außenwelt abgeschottet. Alle drei haben mit dem Verlust ihrer geliebten Personen noch nicht abgeschlossen und wünschen sich einen Kontakt zu den Verstorbenen herzustellen. Die wissenschaftliche Arbeit des Onkels, die allerdings bisher nur einmal Erfolg hatte, könnte da eine Hilfe sein. Doch das Projekt ist gefährdet. Die Geschichte greift zentral die Themen Verlust, Trauer und Familie auf. Diese werden geschickt in eine Handlung, die Weltraum und Wissenschaft beinhaltet, eingebunden und es wird die Frage über ein Leben nach dem Tod gestellt. Die Hauptcharaktere Tito, Anita und der Professor sind zwar eigentlich verwandt aber sich noch sehr fremd. Sie sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, dickköpfig, stur und zickig aber auch sehr liebevoll und fürsorglich. Der Fortlauf der Ereignisse verändert jeden Einzelnen auf unterschiedliche Art und alle können schließlich mit den persönlichen Verlusten besser umgehen. Die Filmbilder sind ruhig und geben der dargestellten Wüstenlandschaft und den Menschen darin die nötige Weite. Die Kameraperspektive wechselt häufig in die Aufsicht und gibt damit den Blick nach unten frei. Sehr ungewöhnlich sind Bilder, wo die Kamera „auf dem Kopf“ steht und so ganz neue Blickwinkel entstehen lässt. Der Schnitt ist harmonisch zu den Bildern und folgt einer eher ruhigen Linie. Die Verwendung der visuellen Effekte, die es möglich machen, der Weite und dem Geheimnis des Weltalls eine neue Sicht zu geben, hat uns sehr gefallen, da es eine schöne Atmosphäre erzeugt. Wir empfehlen diesen italienischen Kinderfilm Jungen und Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren, die einen außergewöhnlichen Kinderfilm sehen wollen.

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Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
Webseite:
FSK Website:fsk.de;

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