Narziss und Goldmund

Filmplakat: Narziss und Goldmund

Die Tragödie NARZISS UND GOLDMUND erzählt die Geschichte von zwei Jungen, die sich im Mittelalter in einem Kloster kennenlernen. Zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die eine abrupte Wendung erfährt, als Goldmund nach einigen Jahren aufbricht, um seinen Lebenssinn zu finden. Auf seiner Reise erlebt er viel mehr, als in ein Leben passt. Viel Schönes, aber auch viel Leid. Goldmund genießt das freie Leben, auch wenn es im Winter hart ist. Mit seiner sanften, jungenhaften Art macht er viele Frauenbekanntschaften. Er lernt bei einem Holzschnitzer die Kunst, Figuren zu formen, und wird darin ein Meister. Durch die Ausbreitung der Pest sieht und erlebt er viel Schreckliches. Narziss bleibt im Kloster und wird Abt. Nach vielen Jahren sehen sich die beiden eines Tages zufällig wieder. Kann ihre Freundschaft weiter bestehen, obwohl sie sich viele Jahre nicht gesehen haben und in dieser Zeit in völlig verschieden Welten gelebt haben? Wir geben dem Film 4,5 Sterne, da er eine berührende, dramatische und traurige Geschichte auf eine hervorragende Weise erzählt. Die Musik unterstützt die sehr intensiven Gefühle und die überzeugend spielenden Darsteller*innen mit passenden Stimmungen. Das Bilddesign, die sehr gute Maske, die Kostüme sowie die gesamte Ausstattung sorgen für eine glaubhafte, mittelalterliche Atmosphäre. Dafür sorgen auch die gut gewählten Drehorte, die Dramaturgie und die hervorragende Kamera. Die beiden gut gecasteten Hauptdarsteller agieren sehr überzeugend. In ihren Gesichtern sind die Gefühle gut ablesbar. Wir empfehlen den Film ab 14 Jahren, weil die Handlung sehr verstrickt sowie teilweise schwer zu verstehen ist und einige Szenen nicht für Jüngere geeignet sind.

historisch
dramatisch
realitätsnah
berührend
spannend

Gattung:Drama
Regie:Stefan Ruzowitzky
Darsteller:Emilia Schüle; Roxane Duran; Jannis Niewöhner; Kida Khodr Ramadan; Jessica Schwarz
Drehbuch:Stefan Ruzowitzky; Robert Gold
Buchvorlage:Hermann Hesse
Kamera:Benedict Neuenfels
Schnitt:Britta Nahler
Musik:Henning Fuchs
Länge:118 Minuten
Kinostart:12.03.2020
VÖ-Datum:03.10.2020
Verleih:Sony Pictures
FSK:12
Förderer:FFA; MBB; DFFF; FFF Bayern; Österreichisches Filminstitut; Filmfonds Wien; Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; MDM; FISA; ORF
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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