Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

Filmplakat: Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

Was würdest du fühlen, wenn alle Menschen, die du liebst, nicht mehr da sind? Das ist eine der Fragen, die sich Sam immer wieder stellt. Seine Lösung: Alleinheitstraining. Sam verbringt die Sommerferien mit seiner Familie auf einer Nordseeinsel. Dort trifft er die quicklebendige Tess und sie lernen zusammen Salsa tanzen. Tess lenkt Sam durch ihre wunderbar seltsamen und auch merkwürdigen Ideen von seinem Alleinheitstraining ab. Später findet er heraus, dass hinter ihren Ideen mehr steckt und sie freunden sich an. In diesem unterhaltsamen Film geht es um Wiederfinden und Alleinsein, um Freundschaft und Erinnerung. An dem Abenteuerfilm hat uns fasziniert, wie die Personen dargestellt werden. Tess trägt Federn im Haar, bunte Klamotten mit vielen Mustern und Muschelschmuck. Wir finden die Menschen freundlich und hilfsbereit. Da sind auf einmal Reiterinnen, die Sam auf ihren Pferden bis zum Ferienhaus mitnehmen, die Fischverkäuferin ist gesprächig und offen, ein alter Strandgutsucher rettet ihn. Die Charaktere machen den Film liebenswert, weil alle so schön unperfekt und fröhlich sind und die beiden Hauptdarsteller haben es geschafft, die Persönlichkeiten genauso herüberzubringen. Es macht Lust, da selbst in den Urlaub hinzufahren. Uns haben die Landschaftsaufnahmen sehr gefallen, weil die Kamera sehr weitläufig gefilmt hat und zeigt, wie schön die Insel ist. Der Familienfilm ist auf eine nachdenkliche Weise wundervoll. Es sind nicht nur die Menschen der Insel, sondern die kleinen Dinge. Zum Beispiel, die ausgedachten verrückten Fragen bei einer Schnitzeljagd oder wie Sam und Tess sich das Handtuch teilen oder wie beide baden und die Kamera ein Teil des Meeres wird, so als würden wir mitschwimmen. Der Film hat es geschafft, uns dazu zu bewegen, über den Tod und vor allem das Alleinsein - beides schwere Themen - nachzudenken. Doch genau wie Tess es bei Sam macht, holt uns auch der Film immer wieder aus dem Nachdenken heraus und transportiert insgesamt eine unbeschwerte und gelöste Sommerferienstimmung. Wir alle gehen mit einem Lächeln aus dem Kino. Deswegen: Collect moments, not things – sammle schöne Erinnerungen mit denen, die du liebst, und behalte sie in deinem Herzen. Fangt also damit an, dass ihr gemeinsam diesen Film guckt, wenn ihr mindestens 8 Jahre alt seid.

unterhaltsam
fröhlich
lebhaft
tiefgründig
unbeschwert

Gattung:Familienfilm
Regie:Steven Wouterlood
Darsteller:Sonny Coops Van Utteren; Josephine Arendsen; Tjebbo Gerritsma
Drehbuch:Laura van Dijk
Buchvorlage:Anna Woltz
Kamera:Sal Kroonenberg
Schnitt:Christine Houbiers
Musik:Franziska Henke
Länge:82 Minuten
Kinostart:23.04.2020
Verleih:Farbfilm
FSK:0
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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