Meine teuflisch gute Freundin

Filmplakat: Meine teuflisch gute Freundin

Lilith, die Tochter des Teufels, will aus der Hölle hinaus und endlich in die richtige Welt. Daher schließt sie einen Pakt mit ihrem Vater. Innerhalb einer Woche muss sie das Mädchen Greta zum Bösen verführen. Gelingt ihr dies, dann darf sie dort bleiben. Wenn sie scheitert, muss sie zurück in die Hölle. Schnell merkt Lilith, dass ihre Aufgabe eine größere Herausforderung ist, als sie zunächst gedacht hat. Der normale Teenageralltag mit dem Lilith hier konfrontiert wird, ist für sie völlig neu: Ein Wirbelwind der Gefühle. Freundschaft, Familie, Liebe und Erwachsenwerden sind nur einige der vielen Themen, die in diesem Film behandelt werden. Zu Beginn der Geschichte werden die vier jugendlichen Hauptfiguren Lilith, Greta, Samuel und Carlo noch klischeehaft gezeichnet, sodass der Zuschauer sich schnell und leicht in die Charaktere einfinden kann. Im weiteren Verlauf der Handlung entwickeln sich die Figuren jedoch auf sehr unterhaltsame Weise persönlich weiter und beeinflussen sich dabei gegenseitig. Der variantenreich durchgängig thematisierte Grundkonflikt zwischen Gut und Böse ist erfrischend mit ästhetisch ansprechenden Mitteln umgesetzt. Die realistischen Kulissen, die den Charakter der Figuren unterstützenden Kostüme, die den szenischen Stimmungen angepasste Musik und die abwechslungsreiche Kameraführung machen den Film in seiner Darstellung der Alltagswelt authentisch. Dieser locker leichte Film, der uns sehr gut unterhalten hat, ist für Jugendliche ab 11 Jahren zu empfehlen. Er spricht wahrscheinlich durch die weiblichen Hauptfiguren und die filmgestalterische Herangehensweise eher Mädchen an, aber auch Jungs können bei diesem Film Spaß haben. Es ist eine kurzweilige Unterhaltung für einen schönen Kinonachmittag mit Freunden.

lustig
gefühlvoll
spannend
unterhaltsam
fantasievoll

Eure Wertung
mit 37 Stimmen


Gattung:Komödie
Regie:Marco Petry
Darsteller:Emma Bading; Janina Fautz; Alwara Höfels; Samuel Finzi; Oliver Korittke; Emilio Sakraya; Ludwig Simon; Axel Stein; Johann von Bülow; Joyce Ilg
Drehbuch:Marco Petry; Rochus Hahn
Buchvorlage:Hortense Ullrich
Kamera:Stephan Schuh
Schnitt:Martin Wolf
Musik:Paul Eisenach
Länge:100 Minuten
Kinostart:28.06.2018
Verleih:Wild Bunch
FSK:6
Förderer:MBB; DFFF; FFF Bayern; Film- und Medienstiftung NRW; Nordmedia
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
Webseite:lindenfels-pr.de
FBW Website:und das sagen die Erwachsenen
FSK Website:fsk.de;

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