Geister der Weihnacht - Augsburger Puppenkiste

Filmplakat: Geister der Weihnacht - Augsburger Puppenkiste

In dem Puppenfilm GEISTER DER WEIHNACHT, inszeniert von der Augsburger Puppenkiste, geht es um Ebenezer Scrooge, der seine Mitmenschen nicht gut leiden kann und Weihnachten doof findet. Da besucht ihn am Vorabend von Weihnachten der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Sollte der Geizhals sein gemeines Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber nicht ändern, ermahnt ihn dieser, wird er Besuch von drei weiteren Geistern erhalten: Der Geist der vergangenen Weihnacht wird ihn an die Weihnachtsfeste seiner Kindheit erinnern. Der zweite Geist, der der gegenwärtigen Weihnacht, wird ihm zeigen, wie sein ausgebeuteter Angestellter Bob und dessen kranker Sohn Timi leben. Und der Geist der zukünftigen Weihnacht wird ihm schließlich sein Schicksal vor Augen halten, wenn er sich nicht rechtzeitig ändert … Vielen ist die Geschichte von Charles Dickens bekannt, allerdings ist die Umsetzung mit den schönen Puppen, gerade die Puppe von Marley, perfekt gelungen und nah an der Originalgeschichte. Wir finden die Puppen toll und haben auch schnell vergessen, dass es Puppen sind. Auch das Bühnenbild ist immer stimmig zu den Szenen und dass die Kamera statisch auf einem „Fleck“ steht, ist nicht störend, sondern vermittelt das Erlebnis des Sehens eines Theaterstücks. Besonders gut haben uns die nicht gruseligen Geister gefallen, die sich aus dem Bühnenbild herauslösen, und die vielen Details der Puppen. Ganz toll war der letzte Geist – der Geist der zukünftigen Weihnacht - umgesetzt, denn er konnte nicht sprechen, um die Zukunft vorauszusagen. Das war sehr amüsant zu sehen. Auch kommt der obligatorische Pudding nicht zu kurz. Wir finden es war ein wenig viel Gesang, der aber immer zu den entsprechenden Momenten im Film passt. Wir empfehlen diesen Film für alle Puppenliebhaber der Augsburger Puppenkiste ab 4 Jahren und natürlich deren Familien.

weihnachtlich
magisch
amüsant
einsam
geisterlich

Eure Wertung
mit 3 Stimmen


Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FBW Website:und das sagen die Erwachsenen
FSK Website:fsk.de;

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