Die wilden Mäuse

Filmplakat: Die wilden Mäuse

Der Film DIE WILDEN MÄUSE schließt an die Sage von Jason und den Argonauten aus der griechischen Mythologie an und erzählt vom fiktiven Schicksal der Stadt Iolkos.

Die kleine, schlaue Maus Pattie möchte unbedingt Abenteuer erleben und eine Heldin werden. Als die Einwohner der Stadt zu Ehren von Zeus eine prächtige Statue bauen, droht Poseidon aus Eifersucht auf Zeus Patties Heimatstadt zu vernichten, wenn die Einwohner ihm keine ebenso prächtige Statue in der Stadt bauen. Jetzt bietet sich Pattie endlich die Gelegenheit für ihr Abenteuer. Sie schleicht sich zusammen mit dem Kater Sam und einer alten Piratenmöwe auf das Schiff des inzwischen sehr alt gewordenen, legendären Helden Jason, der einen Dreizack für die Statue Poseidons suchen will. Werden sie es schaffen, die Gefahren zu überstehen? Es entwickelt sich ein großes Abenteuer, an dem auch die griechischen Götter im Olymp teilhaben.

Wir geben dem Film DIE WILDEN MÄUSE 4,5 Sterne, da der abenteuerliche Familienfilm sehr interessant und phantasievoll in die antike griechische Sagenwelt eintaucht. Leider macht der deutsche Titel das nicht deutlich. Wir finden die Animation sehr schön, da sie weich und bunt gestaltet ist. Die Musik beinhaltet mehrere Musical-Elemente, die die Handlung kommentieren. Manchmal erschien sie uns zu laut.

Wir empfehlen den Film ab 8 Jahren, da die Verknüpfung der drei Handlungsebenen, Tiere, Menschen und Götter für Jüngere kompliziert und schwer nachzuvollziehen sein könnte. Auch ist es sicher vorteilhaft, wenn man die griechische Mythologie etwas kennt, um die Vorgeschichte der Argonauten und das gelegentliche Eingreifen der Götter in die Handlungsgeschichte zu verstehen. Der Film bringt dem Zuschauer dann aber einzelne Elemente der antiken griechischen Welt auf sehr amüsante Weise näher. Daher könnte man ihn auch als Lehrmittel in Schulen verwenden.

Insgesamt finden wir Älteren der Jury es auch sehr interessant und humorvoll, wie der Film Elemente von anderen Filmen aufnimmt und zitiert, wie zum Beispiel „ein Angebot, das man nicht ablehnen kann“ aus „Der Pate“.

lustig
bunt
berührend
spannend
phantasievoll

Elterninfos:Altersempfehlung der JFJ: Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die FBW-Jugend Filmjury Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die mit Kindern und Jugendlichen besetzten Jurys Hinweise, ab wann ein Film aus ihrer Sicht für das junge Publikum geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.

FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG).

FSK Website:fsk.de

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